Veröffentlicht am: 27.05.2026

Ein stimmungsvoller Katholikentag in Würzburg

Wie vielfältig Kirche sein kann, zeigte sich auf dem Katholikentag, der vom 13. – 17. Mai 2026 in Würzburg stattfand. Es gab Großgottesdienste, Andachten, Glaubensgespräche und Meditation, Konzerte, Theaterspiel, Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden oder Kabarett. Die Stadt war bevölkert durch eine Buntheit an Bannern, Fahnen, Musik und fröhlicher Begeisterung. Auf Straßen und Plätzen wurde musiziert und gesungen, auf der alten Mainbrücke gelacht und geschöppelt.

Gemäß dem Leitwort: „Hab Mut, steh auf!“ stellten sich Politiker Fragen der Jugend und ihrer Zukunft, Bischöfe gaben Antworten zu Synodalität oder dem Diakonat der Frau. Und oft ging es um die Frage nach unseren demokratischen Werten und darum, dass Kirche ein Kraftort für die Menschen ist.

Abbild dieser Vielfältigkeit war auf der Kirchenmeile spürbar. Entlang des Mains gab es ein Meer an Pagodenzelten, in denen verschiedenste Einrichtungen, Beratungs-stellen, Ordensgemeinschaften oder Bistümer ihr Programm präsentierten. Neben dem Zelt von Maria 2.0, dem Blindeninstitut und Vertreterinnen für das Diakonat der Frau stand unser Zelt der TelefonSeelsorge. Hier war ein Kommen und Gehen und wir sind mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen. Besondere Begegnungen gab es mit Politikern und kirchlichen Vertretern, um auf die wichtige gesellschaftliche Arbeit der TelefonSeelsorge hinzuweisen. Aufmerksames Interesse zeigten beispielsweise Bundesinnenmister Alexander Dobrindt, Klaus Holetschek, Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag, Wahlkreisabgeordnete für Unterfranken Kerstin Celina, vom Bündnis 90, die Grünen.

Daneben kam Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayerns, Christian Kopp oder Weihbischof Paul Reder aus Würzburg an unseren Stand. Zudem kam es zu schönen Begegnungen und kurzen Gesprächen mit unterschiedlichsten Besucherinnen und Besuchern am Katholikentag. Und viele von ihnen sprachen den Ehrenamtlichen einen Dank für ihre Arbeit aus. Das macht Mut!

Als kleines Give Away gab es von uns ein Kärtchen mit einem Mutmach-Vers: „Du brauchst nur genug Mut für den nächsten Schritt, noch nicht für die ganze Treppe. Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Gen 16,13.

Die Zusammenarbeit mit vielen Ehrenamtlichen aus der TelefonSeelsorge Aschaffenburg/Untermain und Würzburg, sowie der Unterstützung von Hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen und des Vorstands der TelefonSeelsorge Deutschland, war eine tolle Erfahrung.

So blicken wir gemeinsam auf viele bereichernde Begegnungen, emotionalen Eindrücken und spirituellen Impulsen. Und der Katholikentag war ein starkes Zeichen der Einheit in Vielfalt.

  • Joachim Schroeter, Leiter der TelefonSeelsorge Würzburg
  • Christiane Knobling, Leiterin der TelefonSeelsorge Untermain (20. Mai 2026)