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Blogparade zum Welttag der Suizidprävention - Unsere Blogger!

17 Tage dauerte unsere Parade und fast jeden Tag gab es einen neuen Beitrag. Wir sind begeistert, wie viele Menschen die Chance genutzt haben, das so wichtige Thema der Suizidprävention aufzugreifen. Es wurde gebloggt, geteilt, berichtet, mitgemacht und so haben wir eine gute Reichweite geschafft. Wir haben in der Presse berichtet, unsere Aktion wurde geteilt, gelikt, kommentiert und mehr als 10.000 Mal gesehen.

Die unterschiedlichen Blickwinkel der Blogger ermöglichen jedem, seinen oder ihren eigenen Zugang zum Thema zu finden. Für den einen oder anderen mag sich da auch eine Hilfestellung in konkreten Situationen ergeben. Genau das war das Ziel der Aktion und so bedanken wir uns ganz, ganz herzlich bei allen teilnehmenden Bloggerinnen und Bloggern für diese großartige Aktion! Nur durch Euch wird die Parade was es geworden ist. Danke!!

Anbei die Liste aller, die mitgemacht haben:
 

Fräuleins wunderbare Welt erklärt gut, wieso es wichtig ist, als Freund da zu sein, ohne den Anspruch zu haben, Therapeut sein zu müssen oder seine eigenen Grenzen zu vergessen.   

Verbockt  zeigt uns, wie schwer es ist, über die Ausweglosigkeit zu reden und dass es immer noch Momente gibt, in denen er an Suizid denkt.

Perspective-daily greift die Kritik zur Netflix-Serie "13 Reasons why" auf. Die Kontroverse zwischen Tabubrechen und gesundem Verschweigen wird hier fundiert und sehr ausführlich diskutiert (kein klassischer Blog, aber das sind wir ja auch nicht).

Borderliner Rhein-Main.de gibt uns die Chance, an den Gedanken einer Frau teilhaben zu lassen, die an Borderline leidet und sich oft ausweglos fühlte, bis sie in einer Therapie Werkzeuge an die Hand bekam, die ihr halfen. 

Die Lausitz-Mami erzählt mutig von ihren Gefühlen und Gedanken in den vergangenen Jahren. Sie erklärt uns unter anderem, wie Chilischoten oder Waschmaschinen ihr helfen können, Anspannungen zu lockern und Stress abzubauen.

Nora Fieling fragt, wo der richtige Ort in unserer Gesellschaft ist, an dem die Menschen ihre Suizidgedanken äußern dürften, sie hinterfragt die Berichterstattung in den Medien und ist der Ansicht, dass Prävention schon im frühen Stadium der Suizidalität beginnen sollte.

Trauer ist Leben geht auf die Angehörigen ein, die große Schuldgefühle haben. Sie fühlen sich machtlos und das ist ein Thema, womit sich ein Trauerbegleiter besonders gut auskennt. Anlässlich des Welttags der Suizidprävention findet zudem eine Buchverlosung statt.

Lost behind the mirror  greift Mythen und Irrglauben über Suizidalität auf und erklärt, wie die Gefühlswelt betroffener Menschen funktioniert. Stück für Stück leistet die Bloggerin mit diesem Beitrag Aufklärungsarbeit.

Mein Seelenauftrag schreibt über ihre Krankheit, die Depressionsschübe auslöste (und immer noch auslöst), die sie so sehr einschränkt, dass sie keinen Mut zum Leben mehr fand. Sie berichtet über den richtigen Zuspruch und die Gründe, doch weiter am Leben teilhaben zu wollen und wie sie nun ihre Depressionsschübe wahrnimmt.

Ganz Wunderbar ist ein Blog über Meditation. Wie man Meditation auch zuhause betreiben kann, um in schwierigen Situation eine bessere Balance für die Seele zu erwirken, erklärt die Bloggerin. Und mit der richtigen Balance für die Seele ist ein Stück Suizidprävention möglich. 

Stefan Lange ist Vlogger (Video-Blogger) und lässt uns Teil haben an einem Gespräch mit seiner "Lebensretterin" wie er sagt. Das Gespräch spielt noch einmal durch, wie die Freundschaft dabei half, die schwere Zeit durchzugehen. Sie fühlte sich "auf den Plan gerufen" und konnte akzeptieren, abgrenzen und Freiheit lassen.

Sebastian erzählt uns, wie er "solche Gespräche anzieht", also ohne Vorbildung immer wieder auserwählter Ansprechpartner ist. Dass er zwischen Exitstrategie und rationalem Denken schwankt, als er beim ersten Mal unvermittelt von einer fremden Person mit Suizidgedanken konfrontiert wird. Sebastian entscheidet sich da zu sein.


GoldAnne  hat ein Plädoyer für den kleinen Schritt verfasst; den Schritt, der den Ausweg möglich macht und dennoch so schwer ist. Sie kennt den Kampf um den ersten Schritt und wirbt für Erkennen, Toleranz und Selbstvertrauen.

Paul von "Schreiben wirkt" gibt praktische Hinweise, wie Schreiben dazu beitragen kann, die schweren Gedanken zu vertreiben. Drei Methoden des Schreibens gibt er gleich mit an die Hand.

Unser eigener Beitrag: Michael Hillenkamp erzählt, wie es denn so ist, wenn man TelefonSeelsorge macht. Dass suizidale Gedanken etwas höchst Menschliches sind und dass wir Treffpunkte erhalten müssen, an denen sich die Menschen auch weiterhin begegnen können.


Wir hatten ja auch versprochen, den besten Beitrag zu küren. Und obwohl wir ja schon angekündigt hatten, dass wir subjektiv bewerten, weil wir anders gar nicht können, fiel uns die Entscheidung unfassbar schwer. Alle Beiträge waren thematisch gut. Alle haben Persönlichkeit und emotionalen Tiefgang und alle waren ein wichtiger Teil, um unsere Botschaft zu verbreiten. Wie sollten wir uns da entscheiden? Wir haben uns entschieden allen unsere virtuelle Medaille zu verleihen und gemeinsam auf dem Siegertreppchen zusammenzurücken. DANKE!!!

 



Übrigens: Wir werden den Welttag der Suizidprävention ganz bestimmt auch im kommenden Jahr wieder aufgreifen, damit wir die Medien für unser wichtiges Thema aufmerksam machen können, um die Entstigmatisierung weiter voran treiben zu können.